

Zu einem weiteren Gespräch unter Moderation des Deutschlandradio und der DLM kamen in Berlin Vertreter der privaten Hörfunk-Bewerber um bundesweite Digitalradio-Kapazitäten, des Sendernetzbetreibers Media Broadcast, des Deutschlandradio, der ARD und der Landesmedienanstalten zusammen.
Thema des Gesprächs war der Sendernetzaufbau für den geplanten Neustart von Digitalradio.
Unter Berücksichtigung der telekommunikations- und medienrechtlichen Vorgaben sowie unter Beachtung der Leitlinien für eine Mittelfreigabe zugunsten von ARD und Deutschlandradio, die die KEF in ihrem Beschluss vom 25. Juni 2010 entwickelt hatte, konnten sich alle Beteiligten auf wesentliche Elemente eines Sendernetzaufbaus, insbesondere für die Startphase, verständigen. Die Verständigungsbemühungen sind insbesondere durch das Ziel bestimmt, eine möglichst breitflächige Versorgung mit DAB sowohl in Ballungsräumen wie auf den Hauptverkehrsachsen in Deutschland zu ermöglichen.
Prüfaufträge zur Vermeidung von Doppelversorgungen bzw. zur Nutzung möglichst effizienter Senderstandorte sollen binnen Wochenfrist abgearbeitet werden.
Dann liegen die Voraussetzungen dafür vor, dass in einem weiteren Termin am 16. Juli 2010 in Bonn die Preisgestaltung und die Verträge zwischen der Media Broadcast und den privaten Veranstaltern und dem Deutschlandradio verhandelt werden können.
Die Gesprächsteilnehmer kamen zudem überein, dass der Neustart von Digitalradio durch Marketingmaßnahmen unter Einbindung von Geräteindustrie und Handel begleitet werden müsse. Eine entsprechende Arbeitsgruppe soll nach einer Zuweisungsentscheidung durch die Landesmedienanstalten seitens der LMS einberufen werden.
Über die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM)
Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) setzt sich aus den gesetzlichen Vertretern (Direktoren, Präsidenten) der 14 Landesmedienanstalten zusammen.
Seit dem 1. Januar 2008 ist Thomas Langheinrich – Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) – Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. Stellvertreter sind Manfred Helmes – Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) und Jochen Fasco – Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM). Die DLM ist für die Wahrnehmung der Interessen der Mitgliedsanstalten auf dem Gebiet des Rundfunks auf nationaler und internationaler Ebene zuständig. Sie unterhält den Informations- und Meinungsaustausch mit Rundfunkveranstaltern, behandelt gemeinsame Angelegenheiten außerhalb der Zulassungs- und Aufsichtsaufgaben im Bereich der audiovisuellen Medien, holt Gutachten zu Fragen ein, die für die Aufgaben der Mitgliedsanstalten von grundsätzlicher Bedeutung sind und beobachtet und analysiert die Programmentwicklung.
Kontakt für Rückfragen:
Dr. Jörg Ukrow
Stellvertretender Direktor LMS
c/o Landesmedienanstalt Saarland LMS
Tel +49 (0) 681 3 89 88-50
Kontakt bei Medien-Rückfragen:
Axel Dürr
Pressesprecher
c/o Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)
Telefon: 0711 / 89 25 32-74
E-Mail: presse@alm.de
Die ALM im Internet: www.alm.de