Hauptmenu:

Untermenu:

Ende Untermenu

Fortsetzung Hauptmenu

Inhaltsmenu:

Donnerstag 20. März 2008 | GSPWM

GSPWM-Pressemitteilung 02/2008: Kritik an „Telemedial“ - Norbert Schneider: „Zuschauer werden ausgenommen“

 

Der Vorsitzende der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz der Landesmedienanstalten, Norbert Schneider, übt Kritik an den neuesten Angeboten von „Telemedial“. Dieser „Beratungssender“ fordert seine Zuschauer auf, sich gegen entsprechende Telefongebühren beraten zu lassen.

 

„Geld dafür zu nehmen, dass Energien über den Bildschirm übertragen werden, stellt alles in den Schatten, was es bisher gegeben hat“, sagte Schneider. Für deutsche Zuschauer, die in diese Sendungen hinein anrufen, fallen jeweils 30 Euro an (österreichische Zuschauer zahlen neun Euro). „Derartig hohe Telefongebühren sind zwar medienrechtlich nicht verboten, doch der Eindruck drängt sich auf, dass Zuschauer hier für dubiose Angebote regelrecht ausgenommen werden“, so Schneider weiter.

 

Telemedial ist in Österreich zugelassen, wird aber auch in deutschen Kabelnetzen verbreitet. Geschäftsführer ist Thomas Hornauer, dessen vormaliger Sender BTV4U im Jahr 2005 in Baden-Württemberg die Lizenz zurückgeben musste.

 

Schneider teilte mit, die Gemeinsame Stelle habe bereits Kontakt zur „Komm-Austria“, der österreichischen Regulierungsbehörde für Rundfunk, aufgenommen, die Lizenzgeber des Senders sei.

 

Nach ersten Gesprächen mit Vertretern von Beratungssendern, die von der Gemeinsamen Stelle im Herbst 2007 mit dem Ziel einer Selbstverpflichtung initiiert wurden, habe Hornauer als Einziger das Angebot zu weiteren Gesprächen und Verabredungen bis heute ignoriert.

 

 

Die Gemeinsame Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz (GSPWM) ist eine Einrichtung der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM). Sie führt regelmäßig Untersuchungen zu Programm- und Werbefragen durch, z. B. zu Themen wie Werbung für Klingeltöne, Gewinnspiele, Schleichwerbung, Begleitmaterialien, Splitscreen etc.

 

Kontakt bei Rückfragen:

Dr. Peter Widlok, Telefon (0211) – 7 70 07 – 1 41, E-Mail: pwidlok at @ at lfm-nrw.de

 




<- Zurück zur Liste