

Für mehr öffentlichen Diskurs über das Thema Jugendschutz: Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat gerade Band 1 der neuen KJM-Schriftenreihe, „Positionen zum Jugendmedienschutz in Deutschland. Eine Textsammlung“, veröffentlicht. Zum Auftakt wird aus unterschiedlichen Perspektiven die Bandbreite der Herausforderungen, die die KJM seit ihrer Einrichtung beschäftigt haben, beleuchtet: Etwa die Zusammenarbeit mit Einrichtungen der freiwilligen Selbstkontrolle, die Auseinandersetzung mit Forschung zu jugendschutzrelevanten Themen oder die große Aufgabe des Jugendschutzes im Internet.
Das Grußwort zu dem Band schrieb Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Darin heißt es: „Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat seit Beginn ihrer Tätigkeit am 2. April 2003 mit großem Engagement dafür gesorgt, dass der Jugendschutz als unverzichtbarer Bestandteil der Medienwelt wahrgenommen wird: bei denen, die Medien machen, und bei denen, die Medien nutzen. Damit hat die KJM die Entwicklung im Rundfunk- und Telemedienbereich mitgestaltet.“
„Dieses Lob und die Aufsätze in dem Band zeigen, auf welch solidem Fundament der Jugendmedienschutz in Deutschland heute steht. Seit der Reform des Systems vor mehr als sechs Jahren hat der Jugendmedienschutz in Deutschland große Fortschritte gemacht. Die KJM als zentrales Aufsichtsorgan über privaten Rundfunk und Telemedien hat sich bewährt“, so der KJM-Vorsitzende Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring. „Gleichzeitig machen die Texte aber auch klar, dass die jugendschutzrelevanten Themen, mit denen sich die KJM in Zukunft auseinandersetzen muss, immer vielfältiger werden. Vor allem die große Dynamik des Internets und der mobilen Medien, aber selbstverständlich auch neue Sendeformate im Massenmedium Fernsehen, lassen uns jeden Tag aufs Neue Pionierarbeit leisten.“
In der neuen KJM-Schriftenreihe werden von nun an gesellschaftspolitische Themen rund um die Jugendschutz-Tätigkeit der KJM aufgegriffen. Sie erscheint beim Vistas Verlag/Berlin (Preis Band 1: 18,- Euro). Ein kostenfreies Rezensionsexemplar von Band 1 können Sie per Mail unter stabsstelle@kjm-online.de anfordern.
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich am 2. April 2003 konstituiert.
Sie nimmt gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) die Aufsicht über Rundfunk und Telemedien (Internet) wahr. Mitglieder sind sechs Direktoren der Landesmedienanstalten, vier von den Ländern und zwei vom Bund benannte Sachverständige.
Mitglieder der KJM:
Vorsitz: Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring; stv. Vorsitz: Manfred Helmes
Prof. Dr. Ben Bachmair, Jochen Fasco, Thomas Fuchs, Folker Hönge, Cornelia Holsten,
Thomas Krüger, Prof. Kurt-Ulrich Mayer, Elke Monssen-Engberding,
Sigmar Roll, Frauke Wiegmann
Stellvertretende Mitglieder:
Reinhold Albert, Dr. Gerd Bauer, Dr. Hans Hege, Martin Heine, Michael Hange,
Dr. Uwe Hornauer, Sebastian Gutknecht, Bettina Keil, Petra Meier,
Petra Müller, Prof. Dr. Horst Niesyto, Prof. Wolfgang Thaenert
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Leiterin der KJM-Stabsstelle, Verena Weigand,
Tel. 089/63808-262 oder E-Mail stabsstelle@kjm-online.de.
Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internet unter www.kjm-online.de.